Rudolf K?berle überreichte gestern in Schwenningen die Meisterbriefe für G?rtnerinnen und G?rtner. Der Minister hob die wirtschaftliche Bedeutung des Gartenbaus für Baden-Württemberg hervor.
Der baden-württembergische Minister für l?ndlichen Raum, Ern?hrung und Verbraucherschutz, Rudolf K?berle, führte gestern in der Aula des Gymnasium am Deutenberg die zentrale, landesweite Verleihung der Meisterbriefe für G?rtner durch. ?141 G?rtnerinnen und G?rtner haben die Meisterprüfung abgelegt, 25 weitere die Prüfung zum Fach-Agrarwirt für Baumpflege und Baumsanierung.
Zahlreiche Jubilare früherer Meisterjahrg?nge erhielten darüber hinaus goldene (50 Jahre) und silberne (25 Jahre) Meisterbriefe. ?G?rtnerinnen und G?rtner genie?en nicht zuletzt aufgrund der von ihnen erzeugten Produkte ein hohes Ansehen. Dazu tr?gt nicht zuletzt die fundierte und vielseitige Ausbildung der jungen G?rtnermeisterinnen und G?rtnermeister bei“, so K?berle. Der Minister weiter: ?Der Gartenbau hat in Baden-Württemberg eine herausragende wirtschaftliche Bedeutung. Rund ein Drittel der gesamten pflanzlichen Erzeugung im Land wird im Produktionsgartenbau erwirtschaftet.“ Der Gartenbau sei die ?intensivste Form des Ackerbaus, mit hoher Wertsch?pfung.“ ?Der Minister ermutigte die G?rtner, auf ihre St?rken zu setzen. Diese seien Qualit?t und kurze Vermarktungswege. ?Sie als junge Meisterinnen und Meister und mit Ihnen die heimische Gartenbauwirtschaft müssen sich t?glich am Markt behaupten. Durch den Erwerb Ihrer Meisterbriefe sind Sie bestens auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet.“ Der Minister erhielt für seine Aussage ?Einsatz grüner Gentechnik ist v?llig überflüssig, wir haben es nicht n?tig, dass wir unsere Pflanzenwelt manipulieren“, Applaus von den G?rtnern.
Freilich sprach sich der Minister auch dafür aus, die Gentechnik nicht zu verteufeln. ?Wir müssen wissenschaftlich auf Augenh?he mit den anderen bleiben, deshalb sage ich zu Gentechnik in der Landwirtschaft nein, zu Gentechnik in der Forschung und Wissenschaft aber ja.
“ Dr. Kurt Mezger, vom Regierungspr?sidium Stuttgart wies darauf hin, dass die Meisterbriefe ?nur durch langes und tiefes Lernen“, h?tten erworben werden k?nnen. ?Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon bezeichnete den Meisterbrief als einen ?Vertrauensbrief für gute Produkte“. ?Er ist Grundlage für die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitspl?tzen und von gro?er Bedeutung an den Wirtschaftsstandorten an denen Sie t?tig sind.“
Nach der übergabe der Meisterbriefe und Urkunden und diversen Gru?worten wurde der Mittagsimbiss der G?rtnerischen Berufsverb?nde auf der Landesgartenschau eingenommen. Dr. Kubon gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die G?rtnermeister einige sch?ne Anregungen von der Landesgartenschau mitnehmen konnten. wit
Tagi: Verkaufenedhard Y